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Donnerstag, 12. Juli 2012

Fotos von der Abschlusskonferenz

Schüler aller Projektschulen haben ihre Aktionen vorgestellt und Herr Dr. Miersch hat über die Weltkonferenz der Vereinten Nationen berichtet. Wir haben z.B. erfahren, dass der deutsche Pavillion am dritten Tag "abgesoffen" ist und nicht mehr zu betreten war. Interessant war ebenfalls wie abgeschottet das Konferenzgelände war, und dass alle Highlevel-Vertreter nur 3 Minunten Redezeit hatten... 

 

 Dies ist ein Bild von der Urkundenübergabe durch Herrn Dr. Miersch (links) an unsere Projektgruppe. Rechts stehen Herr Riese, Frau Holtzhauer und Bürgermeister Prinz.




 Oben seht ihr Herrn Dr. Miersch mit Schülern, die auch in Rio waren.






Oben seht ihr die Ortsbürgermeister auf dem Podium, mittig seht ihr unsere Projektgruppe und unten das Publikum mit Vertretern der Projektschulen.



Oben links tanzt Michelle zu lateinamerikanischer Musik, oben rechts seht ihr nochmal das Podium, mittig Katharina und Josy vom EKG Laatzen, unten Herrn Dr. Miersch mit Vertretern aller Schulen.


 Die Gruppen überzeugten durch interessante und gleichzeitig nachhaltige Projekte, die sie uns vorstellten. 

Dienstag, 10. Juli 2012

Die Urkundenübergabe

 Die Projektgruppe "Rio+20" vom EKG gemeinsam mit Dr. Matthias Miersch (1.v.l.) und den Lehrern Stephan Riese und Julia Holtzhauer sowie Bürgermeister Thomas Prinz (3-1. v.r.)



 

 

 

Montag, 9. Juli 2012

Die Abschlusskonferenz überzeugte...

Die Aktionen der Schulen sprechen für sich: Das Projekt Rio+20 ist ein voller Erfolg und ein Zugewinn für die Region. Ob "Baumwollstoffbeutel statt Plastiktüten" in Seelze oder der Vegi-Day in Hemmingen, zahlreiche längerfristige Änderungen in unserem Alltag können klimawirksam sein. Aufklärung boten viele Schulen durch Informationsstände in den Fußgängerzonen oder - wie in unserem Falle - sogar im Leine-Center. 

Am Ende der Konferenz, auf der jede Schule ihr Projekt vorstellte, übergab Herr Dr. Miersch gemeinsam mit Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz die Urkunden an die Schüler. Diese bescheinigen großes gesellschaftliches Engagement und Weitblick in Bezug auf eine nachhaltige Lebensweise unserer Gesellschaft zum Schutze des Klimas und als Beitrag für soziale Gerechtigkeit.

Mittwoch, 27. Juni 2012

09.07.12 Abschlusskonferenz "Rio+20"

9-12 Uhr im Forum des Erich Kästner Gymnasiums Laatzen 

Insgesamt 8 weitere Projektschulen werden über ihre Aktionen und Erfahrungen berichten. Wir erwarten somit zirka 150 Gäste. Außerdem gibt uns Dr. Miersch einen Einblick in das Geschehen im Hintergrund des zurückliegenden Weltgipfels der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Rio+20: Welt-Nachhaltigkeitskonferenz tagt

Noch bis Freitag findet die Welt-Nachhaltigkeitskonferenz in Rio statt.
Unser örtlicher Bundestagsabgeordneter, Dr. Matthias Miersch, nimmt an dieser Konferenz teil und blogt auf seiner Homepgage darüber, schaut doch mal rein:
www.matthias-miersch.de

Sonntag, 17. Juni 2012

Spendenaktion ausgewertet: 300 Euro für Unicef

Spendenübergabe im EKG (v.l.n.r.):  Lehrer Stephan Riese, Martin, Samim, 
Andre´, Sadaf, Alexey,  Sigrid Schrader von Unicef,  Lehrerin Julia Holtzhauer, 
Ezgi, Katharina, Josephine und Ann-Christin

Erfolg des Deutschen Aktionstags Nachhaltigkeit :  Die Projektgruppe "Rio+20" spendet 300 Euro an Unicef

Die Schüler und Lehrer der Projektgruppe "Rio+20"  freuten sich über das hervorragende Ergebnis ihrer Spendensammlung. Insgesamt 300 Euro konnten sie am 15.06.12 an Unicef übergeben.  "Die Spenden haben unsere Schüler an unserem Aktionsstand im Leinecenter anlässlich des  Deutschen Aktionstags Nachhaltigkeit  gesammelt", so Erdkundelehrerin Julia Holtzhauer, "durch unser Bühnenprogramm konnten wir zahlreiche Passanten auf unser Projekt aufmerksam machen."  Das genaue Ziel der Spenden ist die Unicef Kampagne "Wasser wirkt".  „Mit unserer Spende unterstützen wir Kinder Afrika, die erstmals mit sauberem Trinkwasser versorgt werden sollen“, erläutert Politiklehrer Stephan Riese, „Unicef entsendet qualifizierte Mitarbeiter in 9 Länder Afrikas, um zum Beispiel Brunnen zu bauen.“ 

Das 13-köpfige Team ist sich sicher, dass jeder auf lokaler Ebene etwas zur Nachhaltigkeit beitragen und Verantwortung für die Weltgemeinschaft übernehmen kann. Gespannt warten Schüler und Lehrer auf den Bericht von Dr. Matthias Miersch, der die Ideen als deutsches Delegationsmitglied auf der Weltkonferenz der Vereinten Nationen in Rio De Janeiro vertreten wird. Am 9. Juli findet die Abschlussveranstaltung des Projektes im Erich Kästner Gymnasium statt. 

Spendenurkunde des EKG

 

 

Samstag, 16. Juni 2012

Bundesumweltminister Altmaier empfängt unsere Ideen

In der vergangenen Woche übergab Dr. Miersch unsere Ausarbeitung auch an Umweltminister Altmaier. Wir freuen uns sehr, dass unsere Vorschläge soweit in die Politik vordringen.

Samstag, 9. Juni 2012

Bundespräsident Gauck empfängt unsere Ideen


Bundespräsident Joachim Gauck staunte nicht schlecht, als der Abgeordnete Matthias Miersch ihm diese Woche im Schloss Bellevue eine mehrere zentimeterdicke „Agenda Zukunft“  überreichte.

Die „Agenda Zukunft“ ist ein Ergebnis der Wahlkreisaktion „Rio+20“, die Miersch gemeinsam mit zwölf Schulklassen seines Wahlkreises im Vorfeld der Weltnachhaltigkeitskonferenz in Rio de Janeiro durchführt. 

Mehr dazu auf: http://www.matthias-miersch.de/


Mittwoch, 6. Juni 2012

Impressionen






Spendensammlung

Übergabe der Spenden an Unicef

am Freitag, den 15.06.2012 werden wir die gesammelten Spenden an Unicef übergeben. Wieviel zusammengekommen ist ??? Lasst euch überraschen... 



Dienstag, 5. Juni 2012









Anbei ein paar Fotos vom 04.06.2012

 Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit - Rückblende

Super! Gestern hatten wir eine tolle Veranstaltung im Laatzener Leine-Center. Vielen Dank an alle tatkräftigen, überzeugten Mitwirkenden.  Insbesondere an die Band "audio circus",  Til von Dombois und das Team um Dr. Matthias Miersch, die uns bei der Organisation und Durchführung unterstützt haben.

Der Weg  "global denken, lokal handeln" hat definitiv Zukunft!


Es grüßen die Lehrkräfte Julia Holtzhauer und Stephan Riese.

Natürlich findet ihr hier bald Fotos von unserer Aktion.

Sonntag, 13. Mai 2012

Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit 04.06.2012

Das Erich Kästner Gymnasium Laatzenpräsentiert Ihnen den Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit am Montag, den 04.06.2012, im Lichthof des Leine-Centers in Laatzen:

Bühnenprogramm
09:30 Uhr Eröffnung durch die 1. stellvertretende Bürgermeisterin
von Laatzen Gabriela Neumann-Köhler
Auftritt des Popkantors, Sängers und Produzenten Til von Dombois
10:00 audio circus (Rock&Pop meets RnB)
10:15 Hip Hop
10:25 annalena (Akustik Quartett)
10:40 Latin Dance
10:50 audio circus (Rock&Pop meets RnB)
12:00 audio circus (Rock&Pop meets RnB)
12:15 Hip Hop
12:25 loveandhate
12:40 Latin Dance
12:50 audio circus (Rock&Pop meets RnB)
11:10 loveandhate
11:25 Hip Hop
11:35 audio circus (Rock&Pop meets RnB)
11:50 Latin Dance
13:10 annalena (Akustik Quartett)
13:25 Hip Hop
13.30 Dr. Matthias Miersch (MdB) spricht über Rio +20
13:50 loveandhate


10 - 14 Uhr:
An unseren Ständen zu den Themen: Arbeitslosigkeit, Armut, Energieverbrauch, Migration und
Waldrodung informieren wir Sie gern über die Lösungsansätze für diese Probleme, die wir Herrn
Dr. Miersch (MdB) mit nach Rio zum Weltgipfel der Vereinten Nationen auf den Weg geben.

Donnerstag, 22. März 2012

Die Bedeutung alternativer Energien für die Klimakrise


Unser Energieverbrauch heute und in Zukunft

Bis zum Jahr 2050 wird der weltweite Primärenergieverbrauch um das Doppelte ansteigen. Die Welt benötigt in Zukunft einfach mehr Energie, da sich der Bedarf immer weiter vergrößert. Der Begriff Energieverbrauch bezeichnet aus wirtschaftlicher Sicht den Bedarf an Energie, da es aus physikalischer Sicht nicht möglich ist, Energie zu verbrauchen. Es entspricht der Energiemenge, die tatsächlich am Energiemarkt nachgefragt und genutzt wird. Die Bezeichnung „Verbrauch“ in Zusammenhang mit Energie drückt aus, dass Energie als Wirtschaftsgut für die Menschen produziert und bereitgestellt wird. Im engeren Sinne umfasst der Begriff den menschlichen und technischen Verbrauch von Brennstoffen und elektrischem Strom, den Primärenergiebedarf. Da sich der Energieverbrauch der Menschheit allgemein ständig erhöht hat, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine globale Energiekrise und ein wirksames Energiemanagement, also das Streben danach, den Forderungen der Konsumenten gerecht zu werden. Der Weltenergiebedarf der Menschheit an Primärenergie lag 2007 bei 503 Exa Joule (503000 Petajoule). In Deutschland lag der Primärenergieverbrauch im Jahr 2010 bei ca. 14000 Petajoule (etwa 3900 Milliarden kWh).

Die unbegrenzten Möglichkeiten erneuerbarer Energien

In Prinzip ist mehr als genug Energie in Form von Sonnenenergie vorhanden. Es ist zwar schon möglich diese Sonnenenergie dank des Vorhandenseins der nötigen Technologie zu speichern, doch solche alternativen Energien sind sehr teuer. Bei erneuerbaren oder regenerativen Energien handelt es sich um Energien, deren Quellen bei einer Nutzung dieser Energien  nicht erschöpfen oder die sich nach der Verfügungstellung für den Menschen selbst erneuern. Es sind nachhaltig zur Verfügung stehende Energieressourcen, zu denen insbesondere Wasserkraft, Windenergie und Sonnenenergie zählen. Die derzeitige Energieversorgung basiert vor allem auf den fossilen Energieträgern Erdöl, Kohle und Erdgas. Deren Vorkommen erschöpfen sich. Die mit Abstand ergiebigste Form ist die Sonnenenergie, deren jährliches Energieangebot auf der Erde bei 3.900.000.000 PJ liegt. Das sind derzeit circa das 10.000 fache des Weltjahresenergiebedarfs.

Das Problem: Umweltverschmutzung, Klimawandel durch die Emission von Treibhausgasen und die Endlichkeit fossiler Energieressourcen trotz wachsendem Energiebedarfs

Die Internationale Energieargentur (IEA) geht in ihrem World Energy Outlook 2006 davon aus, dass bis zum Jahr 2030 weltweit bis zu 2.7 Milliarden Menschen sogenannte Biomasse zum Heizen und Kochen nutzen werden. Grund für den enormen zukünftigen Anstieg (von 700.000 Menschen) ist das starke Bevölkerungswachstum. In vielen Ländern machen diese Brennstoffe heute schon über 90 %  des Gesamtenergieverbrauchs der privaten Haushalte aus. Feuerholz gilt als erneuerbar aber auch als Beschleuniger des Treibhauseffektes. Erdöl, Erdgas und Kohle sind nicht erneuerbar. Das Problem bei der Biomasse ist also, dass sie nicht nachhaltig genutzt wird. Des Weiteren sind Luftverschmutzung und -vergiftung die Folgen ihrer Verbrennung. Steigt der weltweite Primärenergieverbrauch bis 2040 um 50 % an, dann wird sich der globale energiebezogene CO2- Ausstoß um 55 % erhöhen. Geschieht das alles auf Basis traditioneller Energien, wird die Zerstörung der Atmosphäre stark beschleunigt werden. Da der stärkste Anstieg des CO2- Ausstoßes und des Energieverbrauchs von den Entwicklungsländern ausgehen wird, ist eine gemeinsame Politik mit den Industrieländern und ein schnelles und Veränderung bringendes Handeln unabdingbar. Die Industrieländer sind zunächst natürlich gefordert, den Verbrauch fossiler Primärenergien vorbildlich als erster zu verringern.

Die Lösung des Problems: Erneuerbare Energien als Ausweg aus der Klimakrise

Auf dem ersten Blick erscheint die Situation aussichtslos: Trotz steigendem Energiebedarfs soll die Emission von Treibhausgasen verringert und das Wachstum der Wirtschaft dabei nicht negativ beeinflusst werden, doch mit erneuerbaren Energien, die umweltschonend und in genügenden Mengen vorhanden sind, wäre genau dieses Problem gelöst. Nichtsdestoweniger wird auf der Welt so gut wie kaum umweltfreundliche Primärenergie genutzt und Unmengen von umweltbelastender Primärenergie verbraucht. Der Grund dafür ist, wie vorhin bereits angedeutet, dass die Erzeugung erneuerbarer Energien den Herstellern sehr aufs Portemonnaie drückt, aber rein theoretisch alles in allem finanzierbar wäre. Ein weiterer Grund ist, dass die Kosten für die Folgen der Erzeugung fossiler Energien für unsere Umwelt (insbesondere auf die Atmosphäre) nicht in den Energiepreis mit einfließen. Andererseits ist aber das Aufstellen von Solaranlagen in den Tropen oder Windanlagen in äußerst windigen Regionen sehr vorteilhaft.
Die Entwicklungsländer brauchen insofern unsere Hilfe, da man zur Herstellung solcher Anlagen und zur Verbreitung regenerativer Energien im Land auch eine angemessene Beratung und das Knowhow dafür benötigt. Des Weiteren müssen den Entwicklungsländern von den Industriestaaten Kredite gewährleistet oder generell Geld zur Verfügung gestellt werden, um ihnen den Einstieg in diese neue Entwicklung zu erleichtern. Dazu gehören natürlich auch beratende Gespräche und die Förderung des Schulunterrichts, um dort das Bildungsniveau wenigstens ein bisschen anzuheben. Ein großer Schritt nach vorne wäre auf jeden Fall die Durchsetzung einer Regelung, die besagt, dass die Kosten für die Umweltverschmutzung, die aus den fossilen Energien resultieren, sich auch in den Energiepreisen widerspiegeln sollen. Erst dann wird sich bei der Bevölkerung die Überzeugung durchsetzen, dass erneuerbare Energien die einzige Nutzungsform sind, die der Umwelt wieder auf die Beine helfen und das Ökosystem positiv beeinflussen. Die Industrieländer müssen zuerst auf die Nutzung alternativer Energien umsteigen, um die Entwicklungsländer zum Nachahmen zu animieren. Dies ist sowieso notwendig, da es eine Frage der Zeit ist, bis die fossilen Energieträger erschöpft sein werden. Der große Vorteil für uns Konsumenten ist, dass der Energiepreis nach gewisser Zeit aufgrund der Verbesserung der Technologien deutlich sinken wird. Für die Biomasse gilt, dass sie dann zur Energieerzeugung eingesetzt werden sollten, wenn aufgrund schlechter Wetterverhältnisse die Versorgung der regenerativen Energie nicht ausreicht. Wichtig ist dabei aber eine nachhaltige Nutzung. Es sollten zum Beispiel nicht mehr Bäume pro Jahr gerodet als gesät werden.

Die vielen Klimakatastrophen machen immer wieder deutlich: Die Zeit ist knapp geworden! Aus diesem Grund ist es nun die Pflicht der Industrieländer, Maßnahmen zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien nicht nur bei sich zu Hause sondern auch zeitgleich in den Entwicklungsländern verstärkt zu fördern. In einer Lage, in der die Zukunft unserer Umwelt ungewiss scheint, ist es am vernünftigsten sich für erneuerbare Energien zu entscheiden. Klimaschutz geht uns letzten Endes alle etwas an.

Bemühungen die Umweltkrise zu überwinden

Für die vielen Umweltprobleme der Industrie- sowie Entwicklungsländer gibt es mehrere Ursachen. Zum einen verhindert ein falsches Verhalten vieler Regierungen positive Veränderungen. So können sich Reformen, die zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Lage führen würden, nicht richtig durchsetzen. Des Weiteren haben für viele Regierungen die Wettbewerbsfähigkeit oder das Geld, das durch den Export von Waren erzielt wird, eine größere Bedeutung, als das Wohlergehen unserer Umwelt. Ein weiterer Grund für die zahlreichen Umweltprobleme ist, dass in manchen Ländern Probleme wie Armut und Hunger die volle Konzentration der Regierung auf sich lenken und so die Umweltprobleme nicht so wichtig erscheinen wie bei uns in den Industrieländern.

Das beste Motto für uns, um am effektivsten gegen diese Probleme anzukämpfen, ist: „Global denken, lokal handeln“. Mittlerweile ist sich zumindest jeder Mensch in den Industrieländern der Tatsache bewusst, dass die Umweltzerstörung in diesem Ausmaß uns irgendwann alle den Kragen kosten könnte, wenn wir nicht engagiert und aktiv dagegen vorgehen. Da es uns alle etwas angeht, sollten die Bürger nicht ständig den politischen Entscheidungsträgern die gesamte Last auferlegen und für jeden Rückschlag verantwortlich machen. Trotz der vielen Umweltprobleme, vor denen die Welt steht, gab es auch schon zahlreiche Erfolge und Besserungen. Ein paar Schritte in die richtige Richtung waren zum Beispiel: Internationale umwelt- und entwicklungspolitische Vereinbarungen, neue Weltordnungspolitik, Änderungen der weltweiten marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Umsetzung umweltpolitischer Ziele auf nationaler Ebene, schnelle Entwicklung von Umwelttechnologien und ein zunehmendes zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Umwelt und Entwicklung. Wichtig ist jetzt nur, dass diese Veränderung sich fortsetzt und jeder einzelne dabei mithilft, denn darauf kommt es an.
  
Wie teuer kommt uns nachhaltige Energie zu stehen?

1. Wird die Welt in Zukunft mehr oder weniger Energie brauchen?
- Bis 2035 wird mit 50 Prozent mehr Energieverbrauch gerechnet
2. Gibt es diese Energie?
 -Im Moment brauchen wir 1/10000 bis 1/15000 der Energie, die uns die Sonne durch ihre Solarstrahlung liefert
→ Es wäre genügend Energie da
3. Kann man diese Energie speichern und dem Menschen nutzbar machen?
- Die Technologien sind dafür da (Redox-flow-Batterien mit hoher Energiedichte/ Energieeffizienz), sind jedoch „erst“ 2020 ausgereift
-Asiaten sind, was die Technologien zum Speichern von Energie angeht, weltführend
→ Das „Speicherproblem“ wird lösbar sein
4. Können wir uns diese Energie leisten?
- Alternativen Energien sind sehr teuer
 Ziel der EU: „20-20-20“ („20% mehr Energieeffizienz- 20% weniger Treibhausemissionen als 2005- 20% Anteil an erneuerbaren Energien), Diese Angaben sollen bis zum Jahr 2020 europaweit gelten, Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 1000 Milliarden Euro!!
-Rechnet man diese riesige Zahl linear bis zum Jahr 2050 hoch, kommt man schon auf eine Summe von 3000 Mrd. bis 4000 Milliarden Euro. Zu diesem Zeitpunkt würde die weltweite Treibhausgas- Emission um mindestens 80 % niedriger sein als jetzt, was zu einer globalen Erwärmung von weniger als zwei Grad gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung führen würde (2- Grad- Ziel) und zu einer CO2- Emission von gerade einmal 2 Tonnen pro Kopf pro Jahr
-Die 4000 Milliarden Euro brauchen eine Verzinsung von 100 Milliarden und eine Amortisation und ein Unterhalt von 200 Milliarden Euro → 300 Mrd. bis 400 Milliarden Euro jährliche Kosten für die Verzinsung, Amortisation und Bewirtschaftung um die 4000 Milliarden zu finanzieren
-Was geben die Wirtschaft und der Konsument heute in Europa für Energie aus und für was wird dieses Geld verwendet?
-1400 Milliarden Euro gibt Europa pro Jahr für Energie aus
-300 Milliarden Euro davon gehen  jährlich für die Beschaffung fossiler Energien außerhalb von Europa drauf
-Diese Summe müsste, um das Ziel für das Jahr 2050 zu erreichen, durch vier dividiert werden, da der CO2- Ausstoß um das vierfache verringert werden muss (von ungefähr 9 auf 2 Tonnen pro Kopf pro Jahr)
- Von den 300 Milliarden  Euro für fossile Energien sind also in etwa 200 Milliarden jährlich abspaltbar
-Europäer zahlen 500 Milliarden Abgaben (für Steuern), die nicht für dieses Energiesystem verwendet werden und in den allgemeinen Steuerhaushalt fließen→ Gelder der Konsumenten werden genutzt um den allgemeinen Staatshaushalt zu finanzieren
-Von diesen Steuern wären wiederum auch 200 Milliarden abzweigbar
→ Das System wäre hiermit schon finanziert, da wir die nötigen 400 Milliarden Euro pro Jahr zusammen hätten
-Alternative: Da die Staaten momentan kein Geld haben, ist es unrealistisch, dass ein Teil der Steuerabgaben in das Energiesystem geführt werde, daher wäre eine andere Option, die Energiepreise um 10-20 %  für die Konsumenten steigen zu lassen. Eine solche Preiserhöhung ist sowieso in den nächsten Jahren zu erwarten
-Es ist möglich regional und autonom voranzuschreiten

Donnerstag, 1. März 2012

Armut/Soziale Gerechtigkeit


Armut und soziale Gerechtigkeit sind zeitlose und globale Themen. Auch infolge des weltweiten Globalisierungsprozesses tauchen vermehrt große Probleme auf, wie z.B. schlechte, soziale Lebensbedingungen oder die Ausnutzung von Arbeitskräften. Durch die ungleiche Verteilung von Geld, die sich sowohl in den westlichen Industriestaaten, als auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern, bemerkbar macht, drohen die sozialen Schichten stärker denn je auseinanderzubrechen.

Einen ersten Eindruck gibt es auf dieser Seite: 

Umwelt/Waldrodung

Da der Bereich Umwelt sehr groß gefasst ist, haben wir uns auf den Bereich der Waldrodung beschränkt, da die Wälder einen wichtigen Teil zur Regulierung des Ökosystems beitragen. Dieses wird nachhaltig beeinträchtigt, da die Bäume Kohlenstoff binden, welches bei der Abholzung in die Luft freigesetzt wird. Des Weiteren wirken die Wälder kühlend auf das Weltklima. Durch das Wegfallen dieses Faktors würde sich die Luft zusätzlich erwärmen und weitere Bäume austrocknen und sterben. 

Auf der Seite des WWF gibt es bereits Maßnahmen, die zum Schutz der Wälder dienen:

http://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/schutzgebiete/bedeutung/

Mittwoch, 29. Februar 2012

Unser Projekt - Presseartikel

Unser Arbeitsprojekt beschäftigt sich mit Rio+20. In diesem Blog sollen Vorschläge zur Lösung globaler Probleme dargestellt und ausdiskutiert werden. Also frisch ans Werk!

Kommen wir zunächst zur Gliederung des Themas: Es geht um Globalisierung. Diese Teilen wir in 3 Unterthemen: Umwelt, Migration und Armut/Soziale Gerechtigkeit.

Diese lassen sich wiederum in weitere Unterthemen gliedern:

Umwelt: Klimakatastrophen, Raubbau, "Wegwerfgesellschaft", Ignorieren des Klimawandels und Klimaschutz.

Migration: demographischer Wandel, internationale Konkurrenz, Arbeitslosigkeit, Integration, Koorperation und Bildung.

Armut/ Soziale Gerechtigkeit: Keine Einhaltung der Menschenrechte, die Ungleichverteilung von Geld, Armut (keine Unterstützung der Schwellenländer), Sozialer Unausgleich, Keine Soziale Gleichheit und Ignoranz der Bevölkerung.
Gliederung